Survival ist innere Freiheit!
Ich möchte ehrlich gestehen, dass ich vor vier Jahren noch das starke Bedürfnis hatte auszuwandern. Egal wohin, Hauptsache raus, aus einem Land, welches mich so eingegrenzt. Aber ich noch immer hier!
Was ist passiert?
Grenzen entstehen zunächst im Kopf. Eine Landesgrenze z.B. ist eine gedachte Linie, hat aber doch große Auswirkungen auf unser aller Leben. Nicht anders ist es mit deinen inneren Grenzen. Sie sagen dir, was geht, was nicht geht, wo du einen Schritt mehr tun kannst, oder wo du stehen bleiben solltest, wie weit du dich anderen gegenüber öffnest, oder wie nah du sie an dich heran lässt. Aber Grenzen sind nicht immer unsichtbar.
Das Thema "im Wald schlafen" z.B. kann eine rote Tür für dich sein, die fest verschlossen ist, deine Grenze, der Rand deiner Komfortzone aber auch der Rand deiner Erkenntnis. Und jedes Schloss an dieser Tür steht für eine Grundannahme über dich selbst. Diese können lauten " Ich erkälte mich wenn ich draußen schlafe" oder "Mir krabbeln Spinnen ins Ohr und beißen mich" oder "Ich kann draußen nicht einschlafen."
Diese Schlösser hast du im Laufe deines Leben an die Türen angebracht, ohne es zu merken, ohne dir den Schlüssel zum Schloss anzusehen.
Fakt ist aber, dass auf der anderen Seite dieser Tür eine Welt wartet, die du nicht siehst und nicht erlebst, wenn du die Tür nicht durchschreitest. Hinter jeder deiner Türen, deiner Grenzen wartet nicht nur das Unbekannte, sondern das Unerlebte, Neugier, Lebendigkeit und das Potential für Wachstum und Entwicklung. Hinter jeder deiner Türen gibt es einen Weg zu mehr innerer Freiheit, durchs Erfahren und Erleben. Hinter jeder deiner Türen, wartet ein Teil von dir, den du noch nicht kennst.
Durch Naturverbindung, meine Ausbildung zum Wildnispädagogen und Survivaltrainer, durch das Trainieren und Verinnerlichen von Fertigkeiten, Gewohnheiten und Wissen und mit etwas Mut habe ich viele meiner Türen nicht nur aufgeschlossen, sondern regelrecht eingerissen, habe Grenzen verschoben oder ganz aufgelöst. Ich habe verstanden, dass Survival nicht nur in der Wildnis stattfindet sondern jeder Tag Survival ist und dass ich jederzeit profitiere von dem, was ich aus dem Wald mitnehme ins moderne Leben. Sei es der Umgang mit Stress, Frustration, sei es Disziplin, Teamfähigkeit oder das Selbstbewusstsein, dass ich mit jeder Situation fertig werde. All diese Dinge helfen mir gut durch den Alltag zu kommen.
Also, warum bin ich geblieben?
Es war nicht das Land, welches mich eingegrenzt hat. Ich war es selbst. Durch Selbstreflektion, der Bereitschaft an mir zu arbeiten und durch das Verschieben meiner Grenzen ist meine innere Freiheit eine größere geworden, als ich es zu glauben wagte. Ich bin gelassener, offener und optimistischer geworden.
Und all das kann auch dich erwarten! Denn in meinen Kursen, geht es nicht nur um die Natur, das Leben in und mit ihr sondern auch immer um Dich!

