Page 20 - Programmheft_2025-2
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Gesundheit und Ernährung
Mal wieder draußen –
den Blickwinkel ändern
Draußen sein tut gut. Egal ob beim Zeichnen unter freiem Himmel, beim Waldbaden oder bei einem
Survivaltraining – draußen verändert sich unser Blick auf die Welt und auf uns selbst. Es braucht nicht
viel: frische Luft, offene Sinne und die Bereitschaft, sich einzulassen.
„Die größte Sehenswürdigkeit,
die es gibt, ist die Welt.
Sieh sie Dir an.“ Kurt Tucholsky
Waldbaden –
Natur als Medizin
Waldbaden – auf Japanisch Shinrin Yoku – bedeutet:
in die Atmosphäre des Waldes eintauchen. In Japan
ist diese Form der Naturtherapie längst etabliert.
Forschungen zeigen: Der Wald wirkt wie eine Well-
ness-Oase auf Körper und Psyche.
Was macht ihn so heilsam?
• Sanftes Licht, frische, feuchte Luft und Ruhe
• Geräusche wie Vogelzwitschern, Duftstoffe
wie ätherische Öle
• Botenstoffe der Bäume (Terpene), die unser
Immunsystem stärken
• Aktivierung des Parasympathikus – der Teil
unseres Nervensystems, der uns entspannen
lässt
Und: Entscheidend ist das Verweilen. Wer sich Zeit
lässt, erlebt die wohltuende Wirkung des Waldes
besonders intensiv.
Foto: VHS Neuss, Sandra Goldmann
„In den Wäldern sind Dinge, über
die nachzudenken man jahrelang
im Moos liegen könnte.“ Franz Kafka
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