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Gesundheit und Ernährung














     Mal wieder draußen –



     den Blickwinkel ändern






          Draußen sein tut gut. Egal ob beim Zeichnen unter freiem Himmel, beim Waldbaden oder bei einem
          Survivaltraining – draußen verändert sich unser Blick auf die Welt und auf uns selbst. Es braucht nicht
          viel: frische Luft, offene Sinne und die Bereitschaft, sich einzulassen.



          „Die größte Sehenswürdigkeit,

          die es gibt, ist die Welt.

          Sieh sie Dir an.“  Kurt Tucholsky



          Waldbaden –

          Natur als Medizin


          Waldbaden – auf Japanisch Shinrin Yoku – bedeutet:
          in die Atmosphäre des Waldes eintauchen. In Japan
          ist diese Form der Naturtherapie längst etabliert.
          Forschungen zeigen: Der Wald wirkt wie eine Well-
          ness-Oase auf Körper und Psyche.

          Was macht ihn so heilsam?
          • Sanftes Licht, frische, feuchte Luft und Ruhe
          • Geräusche wie Vogelzwitschern, Duftstoffe
             wie ätherische Öle
          • Botenstoffe der Bäume (Terpene), die unser
             Immunsystem stärken

          • Aktivierung des Parasympathikus – der Teil
             unseres Nervensystems, der uns entspannen
             lässt

          Und: Entscheidend ist das Verweilen. Wer sich Zeit
          lässt, erlebt die wohltuende Wirkung des Waldes
          besonders intensiv.
                                                        Foto: VHS Neuss, Sandra Goldmann

                                                        „In den Wäldern sind Dinge, über
                                                        die nachzudenken man jahrelang

                                                        im Moos liegen könnte.“   Franz Kafka

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