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Was nichts kostet, ist trotzdem viel wert.

Manchmal unterstützt der Förderverein der VHS eine Veranstaltung, manchmal kann aufgrund eines politischen Beschlusses eine Veranstaltung kostenlos angeboten werden und hinter anderen Veranstaltungen stecken Förderprojekte des Landes, des Bundes oder der EU. Oft sind es aber auch Lehrkräfte oder Kooperationspartner, die es ermöglichen, dass die VHS Ihnen ein kostenloses Bildungsangebot machen kann.

Bitte prüfen Sie über die Homepage tagesaktuell, ob Ihre Veranstaltung stattfindet.

Für die kostenlosen Beratungsangebote der VHS (Bildungsscheck, Bildungsprämie, Beratung zur beruflichen Entwicklung) finden Sie hier Ihre Ansprechpartner für Informationen und Anmeldung.

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Hannah Arendt - Mahnerin gegen Totalitarismus und Gewalt

Obwohl sie nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten nie wieder nach Deutschland zurückkehrte, wurde Hannah Arendt eine der einflussreichsten intellektuellen Stimmen der Nachkriegszeit. Ihre aus Verfolgung und Exil gespeisten Arbeiten lösten eine ganze Aufarbeitungs- und Beschäftigungswelle zu totalitären Systemen und dem Verhältnis von Macht und Gewalt aus. Vormals unpolitisch, mischte sich Arendt dezidiert in die bundesrepublikanische Debatte um die Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein.
Durch die Erfahrung des Exils, aber vor allem durch die Erkenntnisse über den Horror der nationalsozialistischen Verbrechen nahm Arendt dauerhaft von einer Rückkehr nach Deutschland Abstand. Stattdessen reiste sie immer wieder für Vorträge in die Bundesrepublik und mischte sich über ihre eigenen Werke und die bundesdeutsche Öffentlichkeit in die Debatten zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein. Zum einen erschienen ab den 1950er Jahren ihre wissenschaftlichen Arbeiten zum Totalitarismus, ergänzt um Beobachtungen zur "Banalität des Bösen" im Anschluss an ihre Teilnahme am Prozess gegen Adolf Eichmann in Israel 1961. Zum anderen prozessierte sie gegen ihren Ausschluss aus der deutschen Wissenschaftslandschaft ab 1933 und nahm Einfluss auf Debatten rund um den Vietnamkrieg und die Studentenproteste der späten 1960er Jahre. Dabei entzog sie sich klaren politischen Parteinahmen; sie hatte Sympathien für sozialistische und basisdemokratische Ideen, kritisierte aber deren reale Umsetzung ebenso wie die institutionelle repräsentative Demokratie der Bundesrepublik.

Anlässlich ihres 120. Geburtstages im Oktober 2026 befasst sich Dr. Julia Schulze Wessel mit dieser faszinierenden Zeugin der Zeitgeschichte.

Unterstützt von der Stiftung Bundespräsident Theodor Heuss Haus im Rahmen der Reihe "100 Köpfe der Demokratie"

Hannah Arendt@Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Hannah Arendt@Gedenkstätte Deutscher Widerstand)

Kurstermine 1

Übersicht über alle Kurstermine (1) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Donnerstag  •  26.02.2026  •  18:30 - 20:00 Uhr E.27
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