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Grüne Erbsen und Kleine Rote Punkte. Warum Schwarze Löcher so schnell so groß werden

Seit dem Jahr 2022 entdeckt das Webb-Weltraumteleskop immer mehr Kleine Rote Punkte. Das sind Objekte, die einige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall existierten. Es ist möglich, dass es sich dabei um junge Galaxien handelt. Denn die Eigenschaften ihres Lichts ähneln einer seltenen Galaxienart des heutigen Universums, den sogenannten Grüne-Erbsen-Galaxien. Die nächste Grüne Erbse ist nur 10 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Diese Galaxien scheinen vollkommen aus der Zeit gefallen zu sein. Sie haben Eigenschaften, die Astronomen eher bei Galaxien erwarten würden, die bald nach dem Urknall entstanden sind. Viele Grüne Erbsen haben in ihrer Mitte ein Schwarzes Loch, das eigentlich viel zu groß für solch eine kleine Galaxie ist. Ähnliches vermutet man bei den Kleinen Roten Punkten. Theorien zufolge entstehen die übergroßen Schwarzen Löcher aus einem Dunklen Stern, der Energie erzeugt, indem er Dunkle Materie vernichtet. All das zusammengenommen könnte bei der Lösung des Rätsels helfen, warum Supermassive Schwarze Löcher in der Frühzeit des Universums so schnell so groß werden konnten.

Kurstermine 1

Übersicht über alle Kurstermine (1) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Montag  •  02.11.2026  •  19:00 - 20:30 Uhr E.27
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