Und wie halten Sie es mit der Moderne? - Betrachtungen über Poundbury
1984 erregt sich Prinz Charles wieder einmal öffentlich über das zeitgenössische Bauen in der Metropole London. „Monströse Geschwüre“ nennt er geplante Bauwerke von renommierten Architekten, die sich der Moderne verpflichtet sehen. Der engagierte Prinz belässt es nicht nur bei Beschimpfungen. Er will beweisen, dass es eine menschlichere Architektur gibt, die die Wunden der Moderne heilen kann. Er will zeigen, dass man sehr wohl am gleichen Ort wohnen, einkaufen und arbeiten kann, und dass es dort einen Kontakt zur Geschichte des Landes und zu regionalen Baustoffen und Baumethoden gibt. Zusammen mit dem Luxemburger Städteplaner Leon Krier denkt er sich einen Modell-Ort für 5000 Menschen aus, angegliedert an die alte Stadt Dorchester in Dorset. 1993 beginnt man auf der grünen Wiese mit dem Bau, ausschließlich in traditionellen Formen der Region. Es entstehen Häuser, die 200 – 400 Jahre alt sein könnten. Sogar an 30 % Sozialwohnungen wird gedacht. Mialerweile hat „Poundbury“ an Kontur gewonnen - ca. 5000 Menschen leben dort. Und es wird weiter gebaut. 2028 soll das Projekt mit ca. 6000 Bewohnern abgeschlossen werden.
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| Kursnummer | 262C4314V |
| Beginn | Mo., 18.01.2027, um 19:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
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E.27 Brückstr. 1, 41460 Neuss Google-Maps-Karte (Barrierefrei zugänglich) |
| Kursleitung |
Thomas Brandt
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| Kursgebühr | 7,00 € (nicht ermäßigbar) |
Kurstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
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| 1 | Montag • 18.01.2027 • 19:00 - 20:30 Uhr | E.27 |